Leserbrief zur angeblichen Oasenstraße (20.01.2026)
Ich habe versucht, die hochgelobte "Oasenstraße" ausfindig zu machen. An der Straße war nichts Oasenähnliches auszumachen. Es fanden sich zwei Ladestationen und Parkplätze sowie Baumstämme als Straßenbegrenzung. Überraschenderweise aber auch ein Warnschild mit der Inschrift: "Vorsicht Kindergarten".
Ein kurzes Stück weite fand ich am Waldrand die Übereste des ehemaligen Waldkindergartens als Resultat de Baumfällungsorgie vor einigen Jahren .Ein Mitarbeiter der Gemeinde war dabei maßgeblich involviert. Die Straße müsste eigentlich die Straße der Schande heißen.
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Ich musste warten,bis ein lautstarker, stinkender Bus verschwand. Ich erblickte den gelungenen Keramikfrosch auf zwei Balken, davor eine von Unkraut durchsetzte Kieselsteinfläche
Dahinter eine kleine Gruppe abgestorbener Stauden und darum eine gemähte Wiese.Das Beschriebene lässt sich innerhalb eines Tages erstellen. Das Mähen der kleinen Wiese dauert ca. 15 Minuten. Viele Garteninhaber leisten das Gleiche, ohne dass es Erwähnung findet.
Es ist erstaunlich, daß die Pflege so sehr hervorgehoben wird, wo es doch bei den Gemeindewiesen und Pflanzungen ganz andere Dimensionen gibt. Zur fragwürdigen Erwähnung von Qui gong und Tai Chi Chong Treffs, ausgerechnet an einer Stelle wo dutzende Busse halten und auch sonst viel Verkehr herrscht, ist anzumerken, dass das nahe Seeufer sich sicherlich eher angeboten hätte. Im Internet gibt es ansonsten vier Angebote und zwar in der kleinen Turnhalle der Festhalle dem Kavaliershaus und im Feriendorf. Sind die angeblichen Treffs am Keramikfrosch vielleicht eine werbewirksame Initiative der Künstlerin ?
RüLA