Forum Langenargen - Meinungen 2023/24

Die angebliche "Straßenoase" ( Schwäbische Zeitung) in Wirklichkeit Greenwashing mit Hilfe des Bürgermeisters?   (19.01.2026)

 Der Froschbrunnen war ursprünglich eine Idee der Künstlerin A. Weber für mehrere Orte des Bodenseekreises. Offensichtlich war es auch ihre Initiative, sich beim Verkehrsministerium beim Wettbewerb  "Straßen -Oasen im öffentlichen Raum zu bewerben "
Langenargen war das Initialprojekt. Der Keramikfrosch thront auf zwei Balken (aus Eichenholz !!). Es gibt kein Becken. Daneben ist noch ein unbequemer Platz zum Sitzen. Davor viel Kies, wie ein Minischottergarten ,dahinter ursprünglich  Bambusbüsche und eine unbepflanzte Wiese auf einem Dreieck von dreimal 10 Meter. Direkt daneben befindet sich eine überdachte Bushaltestelle mit roter Bank . Von Entsiegelung ist nichts zu sehen. Soll das eine Oase sein ,wo täglich an dieser viel befahrenen Kreuzung dutzende Dieselbusse mit Feinstaub und erheblicher Lautstärke halten und im Sommer der Lärm der Seewiesengäste herüberschallt. Übrigens sind die Bänke der direkt gegenüber liegenden Fahradwillkommenssstation weit bequemer. Das Banmbusgestrüpp wurde inzwischen entfernt und durch eine Blumenaussaat ersetzt. Es handelt sich jedoch nur um eine kleine, zu Zeit ungepflegte Fläche von ca. 3x2 Meter. Ein demonstrativer Fledermauskasten hängt in Konkurrenz zu vielen an weit ruhigeren und insektenreicheren Plätzen in der baumreichen Umgebung. Die anschließende Straße beherbergt zwei übliche E-Ladestationen und viele Schilder Da wird sofort der Klimaschutz mit ins Boot zogen. Warum deshalb der Begriff Straßenoase? Ist das Rathaus mit seinem Brunnen und gleichen Ladestationen etwa eine Rathausoase ? Eine wirkliche Oase ist beispielshalber der kleine liebevoll gepflegte Garten mit Brunnen auf dem Marktplatz Die Sprache ist von "extensiver Pflege", dazu zählt auch  der "wertvolle Baumbestand"( eine gesunde Eiche! ). Bürgermeister Münder.  "Klimaschutz wird dann wirksam, wen er konkret erlebbar und dauerhaft in den Alltag integriert ist". Davon haben wir in den letzten Jahren wenig gemerkt :  600 gefällte Bäume, die verdurste Blutbuche, Versiegelungen zb. Villa Wahl, Schottergärten. Tägliche Tolerierung von Feinstaub dutzender Dieselbusse vor dem Interimkindergarten und Dauerbestellung von Tropenholzbänken. Das macht den Bürgermeister unglaubwürdig.